Multikopter Schule XMS
Anti Crash Training

Praxisnachweis nach EU-Regeln


Die praktische Eigenerklärung zum "Selbststudium" gemäß AMC2 UAS.OPEN.030/2)(b):

ab 2021 benötigen sie entsprechend der EU-Luftregeln zusätzlich neben dem A2-Schein auch ein "Selbststudium"  und praktische Eigenerklärung zum "Selbststudium" gemäß AMC2 UAS.OPEN.030/2)(b), alternativ ein Praxisfachkundenachweis, der den Anforderungen des ohnehin generell nötigen Befähigungsnachweises nach DGUV/BGs (wie BGETEM, BGBau etc.) entspricht. Mit dem erfüllen sie in etwa folgende Anforderungen:

  • Vorbereitung der Drohne, Auswahl der passenden Nutzlast
  • Auswahl des Flugbereiches und der Start- und Landefläche, Prüfung der Rechtsgrundlage
  • Prüfung der Umgebung auf Sicherheitsrisiken und Personenbewegung
  • Prüfung der Wetterbedingungen und der Sensorik einer Drohne
  • Start, Flug von verschiedenen Kurvenradien, Verfolgung eines Pfades
  • Rückflug zum Startplatz wenn der Pilot die Orientierung verloren hat (ohne Return-to Home Funktion)
  • Einschätzung von Sicherheitsabständen im Flug
  • sicherer Flug bei Ausfall der Positionssensoren (beispielsweise GPS)
    - Kommentar: kann man mit vielen Drohnen gar nicht üben z.B.: mit keiner der DJI MAVIC Serie (außer der Profi-Variante "Enterprise") auch ist der Einsatz nicht supporteter Software dafür nicht geeignet, da damit der Flug/Übung illegal erworben würde.
  • Nachweis des sicheren Fluges auch bei Annäherung von Personen, Flugzeugen und anderen Drohnen
  • Auswahl der passenden Sicherheitseinstellungen
  • Abbruch eines automatischen Fluges, Weiterflug auch bei externer Störung von Höhen- oder Positionssensoren
  • Durchführung eines Funkausfalls
  • Analyse des Fluges im Nachgang, Erarbeitung einer Störungsmeldung

Um diesen praktischen Nachweis zu erfüllen, wäre ein umfangreiches Selbststudium nötig, dass im Falle einer rein privaten Nutzung der Drohne nicht zwingend eine Prüfung durch eine anerkannte/benannte Stelle erfordern würde. Es fehlt ihnen jedoch mitunter die notwendige Erläuterung der genauen Anforderungen und des Sinnzusammenhanges und kann auch von komplexen Software Einstellungen des jeweiligen Fluggerätes abhängen, ob man die geforderten Manöver überhaupt korrekt durchführen kann. Mit einer Schulung kommen sie leichter und sicherer durch diese Anforderungsliste und wir stellen ihnen vor der Prüfung eine entsprechende Liste und ein Formular zum Ausfüllen und für die Abgabe der nötigen Erklärung zur Verfügung.

Unsere Schulungen für den "praktischen" Befähigungsnachweis nach DGUV/BG`s (wie BGETEM, BGBau etc.) erfüllen schon seit 2015 die oben genannten Anforderungen. Unsere Prüfbescheingung ersetzt/ergänzt die Eigenerklärung, die mit ihren besonderen Anforderungen ohnehin meist nicht vollständig erklärt werden kann (zudem ist eine Eigenerklärung ohne Praxisnachweise eher nicht gerichtsfest und / oder Aussagen vor Gericht eben zweifelhaft, insbesondere wenn Gutachter die Umstände anders bewerten, dann ist die Glaubwürdigkeit auf einem viel höheren Level, wenn Praxisnachweise nach Standards vorgelegt werden können), da die meisten Drohnen keine Flüge oder Flugübungen ohne GPS ermöglichen. Die meisten Drohnenbesitzer können also die Eigenerklärung gar nicht erfüllen, diese ist aber Zugangsvoraussetzung für den A2 - Schein. Unsere Schulungsdrohnen sind dazu fähig und die Prüfungsflüge erfordern den manuellen Flug ohne GPS. Die Übungen werden mit und ohne GPS geflogen. Da sie in Deutschland on top die Auflagen der gesetzlichen Unfallversicherung und deren verlängertem Arm der Berufsgenossenschaften wie z.B. der BGETEM oder BGBAU  erfüllen müssen, ist die Eigenerklärung somit zusammen mit unserem Befähigungsnachweis problemfrei und gerichtsfest erfüllbar. Auch das LBA lässt explizit die Praxisbefähigungsnachweise, die durch benannte Stellen erstellt wurde, als Zugangsvoraussetzung für die A2-Prüfung zu.

Link zum Kurs/Prüfung zum:

Befähigungsnachweis - praktischer Kenntnisnachweis 

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